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Sehenswürdigkeiten
Altes Schloss
Bereits im 10. Jahrhundert stand an der Stelle des heutigen Alten Schlosses eine Wasserburg zum Schutze des Gestütes "Stutengarten". Die Burg wurde im 14. Jahrhundert zum Stammsitz der Grafen und Herzöge von Württemberg.
1553 begann dann der Umbau zu dem Renaissance-Schloss, das in dieser Form weitestgehend unverändert geblieben und auch so nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut worden ist. Das Schloss erreichte bald den Ruf als schönster Renaissance-Hof Deutschlands, der prachtvolle Arkadeninnenhof bietet heute einen romantischen Rahmen für Konzerte.
Das Schloss selber beherbergt große Teile des Württembergischen Landesmuseums.
Bilder: Copyright Stuttgart-Marketing GmbH
Öffnungszeiten Museum:
Di - So + feiertags: 10.00 - 17.00 Uhr
Markthalle
König Wilhelm I. stiftete eine - im 19. Jahrhundert hochmoderne - Markthalle, damit "die Frauen und Töchter unserer Wengerter, geschützt vor den Unbilden der Witterung, ihre Produkte feil bieten können."
Diese wurde aber wegen des großen Bevölkerungswachstums schnell zu klein, so wurde 1911 mit dem Bau der "Neuen" Markthalle im Jugendstil begonnen. Das Gebäude ist trotz starker Beschädigung im 2. Weltkrieg und eines Brandes 1993 noch im Original erhalten, seit 1974 steht es unter Denkmalschutz, im Jahre 2009 wurde der Ceresbrunnen wiederhergestellt.
Die Markthalle verdient auch einen Platz unter der Rubrik "Stadterlebnis" - sie ist eine Sehenswürdigkeit zum Anfassen: Auf 5.000 qm Verkaufsfläche bieten 37 Händler frische Nahrungsmittel in Spitzenqualität aus aller Welt an.
Bilder: Copyright Stuttgart-Marketing GmbH
Öffnungszeiten:
Mo - Fr: 07.00 - 18.30 Uhr
Sa: 07.00- 16.00 Uhr
Opernhaus
Die Staatstheater wurden in den Jahren 1909 bis 1912 als Doppeltheater mit Großem Haus und Kleinem Haus erbaut und nach dem Ende der Monarchie von "Königliche Hoftheater" in "Württembergisches Landestheater" umbenannt. Das Große Haus ist eines der wenigen öffentlichen Gebäude in der Innenstadt und das einzige größere Opernhaus in Deutschland überhaupt, die nach dem Zweiten Weltkrieg original erhalten geblieben sind.
In den Jahren 1982 bis 1984 wurden die Innenräume renoviert und wieder in den ursprünglichen Zustand zurück versetzt. Sehenswert ist vor allem das Deckengemälde im Zuschauerraum und das Foyer im ersten Rang mit Marmorbüsten von Dichtern und Denkern.
Das Opernhaus hat 1.404 Sitzplätze und dient als Spielstätte für die Oper Stuttgart und das weltberühmte Stuttgarter Ballett.
Fotos Innenraum Opernhaus, Copyright: Martin Sigmund
Foto Außenaufnahme,
Copyright Stuttgart-Marketing GmbH
Die Führungen durch das Opernhaus und die Theaterwerkstätten sind über lange Zeit im Voraus komplett gebucht - bitte kontaktieren Sie frühzeitig unseren Concierge.
Schloss Solitude
Der württemberger Herzog Carl Eugen wirkte selber wesentlich am Bau des repräsentativen Rokoko-Schlosses Solitude mit, das am westlichen Rand Stuttgarts auf einer Anhöhe mit einer herrlichen Aussicht gelegen ist. Vom nördlichen Haupttor aus ließ er die Solitudeallee anlegen, die schnurgerade über 13 Kilometer zum Residenzschloss Ludwigsburg führt und die heute noch fast vollständig erhalten ist.
Die von Carl Eugen 1770 gegründete Karlsschule als Eliteschule für Söhne angesehener Familien befand sich ursprünglich auf Schloss Solitude. Der bekannteste Schüler war Friedrich Schiller, dessen Vater hier auch Leiter der herzoglichen Hofgärten gewesen ist.
Die immens hohen Kosten für den Bau und den Unterhalt haben dazu geführt, dass die Hofhaltung bereits 1775 nach Schloss Hohenheim verlegt worden ist.
Heute ist in den Nebengebäuden des Schlosses die Akademie Schloss Solitude untergebracht, die sich die Förderung des künstlerischen Nachwuchses zur Aufgabe gemacht hat, außerdem präsentiert das Graevenitz-Museum Werke des Stuttgarter Bildhauers.
Bilder: Copyright Stuttgart-Marketing GmbH
Öffnungszeiten (nur in Verbindung mir Führungen)
April bis Oktober
Di - Sa: 10.00 - 12.00 Uhr & 13.30 - 17.00 Uhr
So + feiertags: 10.00 - 17.00 Uhr
November bis März
Di - Sa: 13.30 - 16.00 Uhr
So + feiertags: 10.00 - 16.00 Uhr
Führungen:
1. Führung vormittags: 10.15 Uhr
1. Führung nachmittags: 13.45 Uhr
danach jeweils im 45-Minuten-Rhythmus
Di - So
Fernsehturm
Als erster Fernsehturm wurde das mit 217 Metern höchste Bauwerk Stuttgarts bereits im Februar 1956 in Betrieb genommen. Er wurde seitdem auf der ganzen Welt nachgebaut und weiterentwickelt - von Frankfurt über Dortmund bis Johannesburg und im Chinesischen Wuhan.
Ein Aufzug bringt Sie in nur 36 Sekunden auf die Aussichtsplattform in 152,4 Metern Höhe, von wo aus Sie eine beeindruckende Aussicht über Stuttgart, die Weinberge des Neckartals bis hin zur Schwäbischen Alb und den Schwarzwald genießen können.
Ungeachtet des Namens werden allerdings seit 2006 nur noch Radioprogramme ausgestrahlt.
Bilder: Copyright Stuttgart-Marketing GmbH
Öffnungszeiten Aussichtsplattform:
täglich: 9.00 - 23.00 Uhr
letzte Auffahrt: 22.30 Uhr
Heiligabend geschlossen














